Schnuppertrialen in Augsburg

Ich bin heuer beim Klassik-Trial in Freising mitgefahren. Fank und Jörg sind ebenfalls aufgetaucht – als Zuschauer. Offenbar hat das Zuschauen heftig Lust geweckt es selber mal zu versuchen (das es die perfekte Sportart für alte Herren ist, habe ich mal überhört 😉 ). So haben wir schon während des Wettbewerbs beschlossen, mal zum Schnuppertrial nach Augsburg zu fahren.

Ein paar Tipps zwischendurch
Ein paar Tipps zwischendurch

Wenige Tage später war dann auch schon ein Termin ausbaldovert: Am Ostersamstag sollte es sein und es gab auch recht schnell eine ansehnliche Liste von Interessierten. Leider hat uns Petrus dann einen Strich durch die Rechnung gemacht und hat am Karfreitag den Hahn so arg aufgedreht, dass der Enduropark am Samstag geschlossen blieb.
Am Stammtisch haben wir dann vereinbart, es am nächsten Wochenende erneut zu versuchen.

Diesmal hatte Petrus ein Einsehen und so konnte ich gegen 09:30 Uhr das o.k. ins Forum schreiben, dass der Termin stattfindet. Die Teilnehmerliste war wegen der kurzfristigen Absprache bedeutend kürzer. Neben mir hatten sich noch Frank, Jörg und Tobi angekündigt.
Ich bin gerade beim Abladen, da kommen Jörg und Tobi herangerollt. Just in Time, sozusagen. Gerade hole ich die Section vom Hänger. Während ich sie anlasse und ein wenig warmfahre, gehen die beiden zum Treffpunkt und ziehen die Enduroklamotten an.
Ein klein wenig Theorie am Anfang kann nicht schaden, vor allem für Tobi, der noch nicht so viel OffRoad-Erfahrung hat. Nachdem ich ein paar Haltungstipps gegeben habe, darf er die Fantic ankicken und erste Kreise und Achter fahren. Erstmal im ebenen Geläuf, denn am Hang wird es nochmal ein ganzes Stück schwieriger.

kehren am Hang
kehren am Hang

Zwischendurch kommt Frank dazu, der mit dem Motorrad angereist ist. Zeit für mich, das zweite Mopped vom Hänger zu holen. Zwischendurch wechselt der Tobi mit dem Jörg. Das mit den Achten lässt er erstmal und fährt gleich in den Hang, kommt dann aber recht schnell zur Erkenntnis, dass es doch sehr viel enger um die Kehren geht, als es von unten den Anschein hat. Also doch erstmal ein wenig Kreise und Achter fahren, um sich mit der ungewohnten Fahrweise auseinander zu setzen. Es ist ja nicht nur, dass man grundsätzlich im Stehen fährt. Um einen Enge Kurve zu fahren, muss man das Motorrad in die Kurve neigen. Während man auf der Straße dabei die Fliehkraft zur Hilfe hat, um das Motorrad im Gleichgewicht zu halten, muss man das hier – mangels Geschwindigkeit – mit dem Körper kompensieren. Je weiter man das Motorrad in die Kurve neigt, um so weiter muss man den Körper nach außen bringen, um das Gleichgewicht herzustellen. Ein paar Kurven später klappt es dann schon besser, auch wenn im Hang die Kehren noch immer recht eng sind, aber das wird sich heute noch ändern.

Letztendlich hatten wir ne Menge Spaß und so manchen Schweißtropfen habe ich auch gesehen. Wir haben uns eher auf die Sachen konzentriert, die uns auch beim Endurofahren nützlich sind. Steilauf- und Abfahrten, Kurven, kleine Hindernisse, Balanceübungen …

Ich denke, es ist eine Sache, die wir künftig öfter mal angehen werden.


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