2016 Slowenien, Kroatien, Italien (Dolomiten)

Juni 2016…in der Gashand juckt es schon wieder. Die Planung ist gemacht. Dieses Jahr stand grob Slowenien, Kroatien und auf dem Rückweg Italien (Dolomiten) auf dem Zettel. Im Vorfeld haben wir uns, Online, zwei Fixpunkte zum Übernachen gesetzt, um nicht diesen, wohl bekannten, “Schlafmöglichkeit-Suchen-Stress” aufkommen zu lassen. Uwe hat sich, mit seiner XT660R der Tour angeschlossen. An einer Autobahnraststätte, westlich München, trafen sich nun drei Yamaha´s der XT-Familie – und ich brauchte erst mal ein koffeinhaltiges Heißgetränk; DER erste frühmorgentliche Cappucino…

  

Nach der österreichischen Grenzüberschreitung (und dem zweiten Cappo-Frühstück) fuhren wir über -Zell am See- die Großglockner Hochalpenstraße hinauf. Oben angekommen konnten wir einem älteren Herrn, mit seinem Dudelsack, lauschen wie er >Auld Lang Syne< und >Amazing Grace< zum Besten gab. Alle Anwesenden waren entzückt laugh.

Die Alpen überquert, führte uns der Hunger in eine schöne alte kärntnerische Wirtschaft. Und nachdem man an Schnitzel mit Pommes nichts falsch machen kann, sättigten wir uns an dem genüsslichem Mahl, bevor es zu unserem ersten Ziel; das Gasthaus Luggwirt (info@luggwirt.at) nähe Gnesau ging.

Am nächsten Morgen beluden wir gerade unsere japanischen Stollenesel, als Uwe, mit der Haltungsnote 8,3, im Stand, von seiner XT “graziös abstieg”. Außer einem reparablen Helmdefekt is “NIX passiert”. Gott sei Dank. Nach einer kurzen Cappo-Pause fuhren wir Slowenien entgegen…

 

Die Wegführung war wirklich herrlich. Über verschlungene “schlechte”, zum Teil, geschotterte Straßen kamen unsere Einzylinder an der zweiten Unterkunft an. Wir sind nun in der Nähe von Tolmin – Slowenien. 2x Übernachten im Guesthouse Sterk, Most na Soci 55. Absolut zu empfehlen enlightened. Allein die Lage ist ein Augenschmaus…

Die Nacht hab ich bestens geschlafen. Ausgeruht zum Früstück. Danach die Motorrad-Kluft an…der heutige Tag sollte uns Slowenien noch ein Stückchen näher bringen. Einzigartige Momente, Eindrücke und Landschaften…

 

 

Schade eigentlich…in Slowenien hätte ich noch länger bleiben können. Aber tags drauf führte uns der Weg schon wieder weiter – nach Kroatien…

Die Temperatur stieg mit der südlichen Wegeplanung und der fortschreitenden Tageszeit (gefühlt minütlich – *schwitz). Erster Anlaufpunkt war Novigrad. Interessant für mich persönlich, weil ich 1990 mit meinem damaligen Motorrad, ebenfalls eine Yamaha XT600 (43F), schon mal am Hafen stand. Nun nach 26 Jahren bin ich wieder an Ort und Stelle cool -> Nice. Ufff…26 Jahre ist das schon her…(ohne Worte surprise)

Nach einem Cappucino, einen kurzen Besuch in der Altstadt und am Hafen schnurrten unsere Enduros dem bevorzugten Campinplatz entgegen. Camping Orsera, Sv Martin, Vrsar – so die Adresse. Hier mieteten wir uns einen der bekannten Bungalows. Nun sind wir im Urlaub cool Chil-out…

Mit Landestypischer Küche ließen wir den herrlichen Tag am landestypischen kroatischen Strand ausklingen…

Die Nacht war nicht so prikelnd für mich und zum laufenden Abend hin, wusste ich dann auch Bescheid…aber dazu später.

Die heutige geplante 200km-Tour sagten wir dreistimmig ab – alle wollten den Urlaubstag geniessen. Somit besuchten wir nach dem Frühstück den nahegelegenen Limski-Fjord.

enlightened Das Wasser in der Bucht ist dort teilweise brackig, wegen der Süßwasserquellen und vorteilhaft für die bekannte Muscheln-(Austern)-Zucht. Die Delikatessen kann man in den Restaurants am Buchtufer kosten. Hier genehmigten wir uns den obligatotischen Cappucino, bevor uns das Städtchen Rovinj “erwartete”.

enlightened Das idyllische Rovinj ist eine der schönsten Städte Kroatiens. Der Hafen und die Altstadt bilden das Zentrum und durch das Labyrinth der engen Gassen begegnet man laufend der venezianischen Epoche, sowie dem Wahrzeichen der Stadt: die Kirche Sv. Eufemija, welche über der Altstadt tront.

Tja…, und leider war ab diesem Abend der Motorradurlaub, für mich, vorbei; Grund: Vireninfekt…Sch…ade no. Daraufhin bin ich am nächsten Morgen, auf direktem Wege, nach Hause gefahren – im Nachhinein die richtige Entscheidung. Jörg und Uwe konnten somit die geplante Tour fertig fahren. Noch zwei Tage Italien/Dolomiten; Mann-oh…wäre ich gerne dabei gewesen…blush (- warum fragst Du… ? guggst Du Bild unten – …(*sniff)…

Die nächste Bleibe für Uwe und Jörg war in Arabba, das Hotel Monte Cherz, Passo Campolongo 17; und wie ich hörte ebenfalls sehr zu empfehlen…

Im Anschluß einige Bilder in welchen Jörg die “Schlußrunde” bildlich dokumentiert hat… : @Jörg – “wennn du Zeit hast, kannst Du ja noch das ein oder andere komentieren – da sind so Fragen offen. z.B. Wie kam die XT660R auf den Hänger ? – oder so… 😉

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