2013 Vogesen

2013  4-Tagestour / Frankreich – Vogesen

Es ist Anfang September. Susanne, Jörg und ich beschließen einen Kurztrip in die Vogesen durchzuführen. Das Wetter war ideal. Die Tour führte uns mit kurzen Pausen über Hohenpeißenberg Richtung Friedrichshafen zum Bodensee. Ab Stockach führte uns der Weg geradewegs zum Schwarzwald…

Allein den Schwarzwald zu durchfahren ist schon ein Genuss…

Das Ziel; unsere Unterkunft, ein Zeltplatz in Neuenburg am Rhein, Nähe der französischen Grenze.

Inhaber: Beate Gugel, Oberer Wald, 79395 Neuenburg am Rhein, Tel. 07631 / 7719, Fax 07635 / 3393.  http://www.camping-gugel.de

Mit einem Abendessen im zeltplatzeigenen Restaurant ließen wir den Tag ausklingen. In der Nacht konnte ich meinen neuen Schlafsack testen. Kurzum – das war gut investiertes Geld. Am nächsten Morgen „Allerlei-Frühstück“. Der Kiosk-Kaffee war auch i.O. Der Biss in die Nutella-Semmel sowieso… Anschließend fuhren wir los…

Mit unseren Nippon-Einzylindern sind wir gleich über die Grenze bei Neuenburg am Rhein, Richtung Thann, in die Vogesen eingetaucht…

Nachdem wir Thann hinter uns gelassen haben, fuhren wir der D13 folgend zum Aussichtspunkt GRAND BALLON. Sicher einer der bekanntesten Punkte in den Vogesen, viel Tourismus und Tagesausflügler. Wir stellten unsere XT´s neben einer schön gepflegten Triumpf Bonneville 750 ab, und genossen den Ausblick (nicht nur auf die Bonnville) cool.

Weiter der D430 und der D417 folgend ging es in Richtung LAC BLANC (einer von mehreren Seen in den Vogesen).

Am LAC BLANC angekommen; kurze Pause mit Fotoshooting.smiley PS: Einige Besucher waren dort schwimmen. Brrrrrr-kalt!!

Langsam macht sich der Hunger bemerkbar. Wir kehrten an der Kreuzung D415/D148 in ein franz. Restaurant ein. Hmm…die Bestellung der magenfüllenden Mahlzeit war schwieriger als erwartet. Die ca. 25 jährige Bedienung konnte kein Wort deutsch, (trotz geschätzt 75%tiger deutscher Laufkundschaft?!). Das wäre ja nicht so schlimm gewesen, aber sie verweigerte auch die  englische Komunikation !?. Nachdem Susanne der französischen Sprache mächtig war, wurden wir doch noch zufriedenstellend bedient. Solche Begegnungen sind mir nicht fremd – in Paris machte ich ähnliche Erfahrungen…

Der ROUT DES CRETES folgend ging es über die D48 nach Sainte-Marie-aux Mines.

Und über eine nordwestliche Schleife nach LA SCHLUCHT, schnurrten unsere Einzylinder, im wechselseitigen Schwingen, der Fahrbahn folgend, zurück zur deutschen Grenze…

Also, wer mit dem Motorrad noch nicht in den Vogesen war, sollte dies nachholen. Nach der tollen Tour regenerierten wir im zeltplatzeigenen Pool – What a day !

In der folgenden Nacht regnete es. Frühmorgens wurde das Zelt im nassen Zustand verpackt – Sch…  (nicht das was man sich wünscht). Erst später kam die Sonne raus und mittags gönnten wir uns im Landgasthaus „Ursprung“ ein deftiges Mahl.

Es geht nun über Bregenz nach Österreich und ich bin immer wieder beeindruckt, wenn man in die Bergwelt eintaucht…

Wir übernachten in einer Pension, Nähe St. Anton. Abends regnet es, doch am nächsten Morgen hat der Wettergott erbarmen mit uns. Unsere XT-Yamaha-Einzylinder schnurren nun über das im Nebel verhangene Hahntenn Joch zurück Richtung Münchner Süden.

Fazit: Klasse Tour – Jederzeit wieder cool yes